Blue Planet

Blue Planet ist der Sammelbegriff für eine Reihe von Kampagnen welche 18 Jahre nach den Ereignissen von Freespace 2 spielen.

Das Blue Planet-Projekt legt das Hauptaugenmerk auf schlüssige Erzählkunst und versucht die Ereignisse aus Freespace zu erklären und logisch weiterzuführen.

Blue Planet wird innerhalb der Freespace-Community weitgehend als eine der besten Kampagnen aller Zeiten angesehen wobei sie vor allem durch eine umfangreiche Story, perfektes Missionsdesign und atmosphärische Musikuntermalung überzeugt.

Story

Die Handlung spielt 2385, 50 Jahre nach dem ersten Auftauchen der Shivaner in Ross 128 sowie dem Beginn des Großen Krieges und 18 Jahre nach der capellanischen Supernova. Durch die Erforschung des Knossos-Portals und den daraus resultierenden technologischen Errungeschaften war die GTVA in der Lage ein eigenes Portal zu erbauen, welches den Subraumknoten zwischen Delta Serpentis und Sol, der Heimatwelt der Terraner, stabilisierte. Nachdem die GTVA mehrere Sonden durch das Portal schickte um dessen Tauglichkeit zu testen, entschied sie sich dazu die 14. Flotte als ersten Stroßtrupp zur Erde zu senden.

Blue Planet: Age of Aquarius (dt.:Wassermannzeitalter), welches 2007 erschienen ist, führt dieses Universum ein, und beschreibt die Odyssee des 14. Kampfverbandes der GTVA, welcher als erstes durch das neue Subraumportal geschickt wurde um Kontakt mit der Erde widerherzustellen. Der Verband reist durch ein Paralleluniversum, in welchem die Erde von der SD Luzifer während den Ereignissen von Freespace 1 zerstört wurde. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines jungen Offiziers, welcher Einblicke in die unvorstellbaren Mächte hinter den Paralleluniversen erhält.

Der erste Teil von Blue Planet: War in Heaven (dt.:Höllensturz) aus dem Jahre 2010 beschreibt die letzten Wochen des Krieges zwischen der GTVA und der Erdregierung nach der Widerherstellung des Subraumknotens. Die Kampagne legt den Fokus auf eine junge Frau, welche zwischen ihren anerzogenen Idealen und der Notwendigkeit einen Krieg zum Überleben der menschlichen Rasse zu führen hin- und hergerissen ist.

Missionen

Age of Aquarius

  • Eine Kampagne mit 22 Missionen

War in Heaven

  • Eine Kampagne mit 30 Missionen (geschätzt)
  • Eine Kampagne mit einer Mission
  • Zwei Einzelmissionen

Fraktionen

Galaktisch-Terranisch-Vasudanische-Allianz

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Das mächtigste Schiff der Allianz nach der Colossus -
Die GTD Raynor.
Der neue Atalanta Raumüberlegenheitsjäger.

Übersicht

Blue Planet beginnt 2385, 18 Jahre nach der NTF-Rebellion und der Zweiten Shivanischen Invasion. Somit sind zwar noch viele Schiffe aus der Freespace 2-Ära im aktiven Dienst, die meisten Freespace 1-Schiffe wurden jedoch ausgemustert. Ob Schiffe weiter produziert werden, hängt von ihrem Alter, ihrer Reputation unter den Piloten sowie ihrer Unersetzbarkeit auf dem Schlachtfeld ab. Aufgrund der massiven Verluste während der Zweiten Shivanischen Invasion hat der terranische Arm der GTVA die „Threat Exigency Initiative“ (dt.:Notfallinitiative für Bedrohungen) ins Leben gerufen, welche auf extreme Aufrüstung und Adaptierung neuer Technologien ausgelegt ist. Die logistischen Probleme und der, in der Vergangenheit häufige, Mangel an Versorgungsgütern einzelner Kampfverbände, hat zu der Entwicklung der neuen „Logistik“-Klasse geführt - nicht an direkten Kampfhandlungen teilnehmende Schiffe von der Größe eines Zerstörers, welche als mobile Raumstationen fungieren.

Die „Thread Exigency Initiative“, die als Gegenmaßnahme für zukünftige Bedrohungen erdacht wurde, legte den Grundstein für eine neue Generation von Kriegsschiffen und Militärdoktrinen, welche ironischerweise von den Shivanern inspiriert wurden: Jäger die selbstständiger operieren können und flexiblere Waffensysteme. Die Ergebnisse dieser Initiative sind unter anderen die GTD Raynor, ein 3 Kilometer langer Zerstörer, welcher über ein mächtiges vorderes Strahlgeschütz, schwere Torpedowerfer und mehrere Pulswaffen verfügt, der schweren Aufklärungsjäger Aurora und das Balor, eine energieeffiziente Schnellfeuerwaffe für Jäger.

Großkampfschiffe

Während noch viele Kriegsschiffe aus der Capella-Ära produziert und in Dienst gestellt werden sind jedoch die meisten Schiffe aus der Zeit des Großen Krieges ausgemustert worden. Die einzig verbleibende Schiffsklasse aus dem Großen Krieg ist die GTD Orion. Nachdem die Zerstörer der Allianz durch die GTD Raynor ergänzt wurden, neigt sich jedoch die lange Dienstzeit der Orion dem Ende zu. Nur ein paar dieser Schiffe befinden sich überhaupt noch im aktiven Service.

Nahezu alle Großkampfschiffe aus der Capella-Ära befinden sich noch im aktiven Dienst, allerdings wurden einige von ihnen neu klassifiziert. So ist zum Beispiel die GTD Hecate aufgrund ihrer nur mittelmäßigen Leistungen gegen feindliche Großkampfschiffe während der Zweiten Shivanischen Invasion als Flottenträger eingestuft worden. Die Effektivität des Aeolus-Kreuzers, zusammen mit günstigeren Produktionsverfahren, hat dafür gesorgt das man seine Produktion, die nach bereits 24 produzierten Exemplaren eingestellt wurde, wiederaufnahm. Obwohl er offiziell immernoch als Kreuzer bezeichnet wird, sind seine Aufgaben eher die eines taktischen Kanonenboots als einer Eskorte für Zerstörer und Schiffe ähnlicher Größe. Die Korvetten der Deimos-Klasse bilden jetzt das Herzstück der terranischen Korvettenverbände und erfüllen ihre Rolle als kampfstarke Allrounder mit Bravour.

Die „Thread Exigency Initiative“ resultierte in einer neuen Generation von Kriegsschiffen, welche schneller und agiler als ihre Pendants aus der Capella-Ära sind. Zudem sind sie mit besser plazierten Anti-Jäger-Geschützen sowie sekundären und tertiären Waffen gegen andere Großkampfschiffe wie z.B. Anti-Kriegsschiff-Torpedos und Pulskanonen ausgestattet. Das mächtigste Schiff das als Ergebniss der Initiative entwickelt wurde, ist der 3 Kilometer lange Zerstörer Raynor, mit der Möglichkeit nahezu 50% seiner Gesamtbewaffnung in jede beliebige Richtung zu projizieren. Andere, als Resultat der Initiative produzierte Schlachtschiffe, sind unter anderen die GTD Titan, ein Zerstörer der über eine tödliche Ansammlung von drei Ice Queen-Strahlenkanonen an der Vorderseite, sowie einen riesigen Jägerhangar verfügt. Weitere Neuentwicklungen sind die GTCv Diomedis, eine Angriffskorvette welche mit mehreren Bull Frost „Slashing Beams“ ausgestattet ist sowie die GTL Anemoi, ein gewaltiges Versorgungsschiff, das alle Schiffstypen, vom Jäger bis zum Zerstörer aufmunitionieren und reparieren kann sowie genug Ressourcen mit sich trägt um eine ganze Flotte über Monate instandzuhalten und zu versorgen.

Raumschiffe

Fast alle Jäger und Bomber aus dem Großen Krieg wurden aus dem aktiven Dienst genommen und entweder als Trainingsziele verwendet oder an Dritte verkauft. Die einzigen beiden Schiffstypen die diesem Schicksal entkamen waren der GTF Ulysses und der GTB Ursa. Von den beiden wird der Ulysses nurnoch in geringer Stückzahl für Einsätze hinter feindlichen Linien und abseits der Front hergestellt während der Ursa sich trotz extrem langsamer Geschwindigkeit und schlechter Manövrierfähigkeit immer noch in Massenproduktion befindet und seine Rolle als schwerer Angriffsbomber der Allianz erfüllt, ohne das Pläne für neue, dem Ursa ähnliche, Bomberklassen entworfen wurden.

Im Gegenteil zu den Großkampfschiffen wurden viele Jäger- und Bomber aus der Capella-Ära aufgrund ihrer unzureichenden Leistungen im Kampf oder zu hoher Produktionskosten außer Dienst gestellt. Die beiden bekanntesten Schiffe denen dieses Schicksal widerfuhr, waren der GTF Myrmidon, welcher unter Piloten als kampfstarker, jedoch überproportional großer Jäger galt, sowie der GTF Erinyes, der sich wegen seiner komplizierten Bauweise nicht in der Serienproduktion rentierte. Zu den Gewinnern zählen der GTF Perseus sowie der GTB Artemis, wobei Ersterer als Raumüberlegenheitsjäger neuklassifiziert wurde und nun die Rolle des Myrmidon einnimmt, während der Artemis als Hauptangriffsbomber der GTVA in Massenproduktion ging.

Vier Jägerklassen und eine Bomberklasse wurden durch die „Thread Exigency Initiative“ entwickelt: Der schwere Aufklärungsjäger Aurora, welcher über fortschrittliche Sensoren verfügt und auch im dichtesten Nebel navigieren kann, der Draco-Abfangjäger, welcher aufgrund hoher Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit auch mehrere Schiffe eskortieren kann, sowie der mit acht Primärwaffen und der Wendigkeit eines Perseus ausgestattete GTF Nyx. Der GTB Rhea ist der einzige neuentwickelte Bomber und verfügt über eine asymmetrische Anordnung seiner Bewaffnung. Trotz seiner Unbeliebtheit bei Piloten wird er als statistischer Erfolg gewertet.

Waffen

Als Reaktion auf die zum Teil fatalen Niederlagen aufgrund unzureichernder Schiffsbewaffnung während der Zweiten Shivanischen Invasion rüstete die GTVA viele Kriegsschiffe aus der Zeit nach der Supernova mit modernerer und effektiverer Bewaffnung aus und nahm Waffen, welche seit über 50 Jahrzehnten verwendet wurden außer Dienst. Eines der größten Ziele der „Thread Exigency Initiative“ war die Entwicklung besser Großkampfschiffbewaffnung. Bis jetzt wurden drei Arten dieser Bewaffnung erdacht und hergestellt, wobei das Hauptaugenmerk auf neuen, energieeffizienten und durchschlagskräftigeren Strahlenkanonen lag.

–In Arbeit–

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blue_planet.txt · Zuletzt geändert: 11.10.2011 21:32 von apple
 
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