Bosch, Aken H. (vermisst)

Bosch war während des Grossen Krieges 2335 Pilot auf der GTD Intrepid unter dem Kommando von Admiral Po. Einer seiner Offizierskameraden war der spätere Verräter Alexander McCarthy. Boschs Kampfleistungen waren exellent; deshalb wurde er mehrfach ausgezeichnet und befördert.

Nach der Zerstörung der SD Lucifer wurde er auf die GTD Krios versetzt und diente unter dem Kommando von Admiral Scott. Hier erlebte er die Rebellion des Geheimdienstes GTI aus erster Reihe mit. Er selbst blieb jedoch, wie Admiral Scott und die Besatzung der GTD Krios, loyal. Bosch überlebte als einer der wenigen Piloten und Besatzungsmitglieder die Zerstörung der Krios durch die Verräter. Er nahm nach seiner Versetzung auf die GTD Soyakaze an der finalen Schlacht gegen den Hades-Superzerstörer teil.

Nach Abschluss dieser Mission wurde Bosch schnell befördert. Dreissig Jahre später war er Admiral und Kommandant der 6. terranischen Flotte. Stationiert war diese Flotte im Polaris System. Hier entwickelte Bosch seine Vorstellungen von einem „Neo-Terra“, einer Trost und Hoffnung spendenden Vision für die „Verlorene Generation“. Bosch sammelte viele Gleichgesinnte, wie z.B. Konteradmiral Koth, um sich und begann langsam aber sicher die wenigen Ruinen und Überbleibsel der Uralten zu erforschen. Ausserdem sicherte er die wenigen Überreste der GTI-Forschungen, vor allem was die Erkenntnisse über die shivanische Biologie und Technologie betraf.

Bosch rebellierte schließlich im Jahr 2366 gegen die GTVA und gründete die NTF, die Neo-Terranische Front. Er war zu der Überzeugung gelangt das ein militärischer Sieg über die Shivaner unmöglich sei und das Ende der Menschheit nur eine Frage der Zeit sei. Deshalb wollte er mit den Shivanern Kontakt aufnehmen und eine Art Waffenstillstand und/oder ein Bündnis aushandeln.

Nach dem überwältigendem Sieg der Rebellen im Polaris-System schlossen sich auch Sirius und Regulus der NTF an. Bosch überließ die Kriegsführung seinen Untergebeben, etwa Konteradmiral Koth, und konzentrierte sich auf die Erforschung der Ruinen und Artefakte der Uralten. Seine Forschungen im Bezug auf die Technologie der Uralten und der Kommunikationstechnologie der Shivaner machten trotz der ersten Niederlagen der NTF rasche Fortschritte. Im Deneb-System lernte er endlich wie man die Subraumportale, die Knossos-Geräte, der Uralten aktivierte. Bosch brachte Kapitän Roemig dazu die Allianz zu verraten und das Knossos-Gerät im Gamma Draconis System zu aktivieren.

Bosch liess die NTF Iceni bauen und brach mit dem Rest der NTF-Schiffe durch die alliierten Blockaden um in den Nebel zu warpen. An Bord des Schiffes befand sich ETAK, eine Art shivanisches Funkgerät, mit dem er Quantenimpules modulierte und an die shivanischen Schiffe übermittelte. Die Shivaner antworteten tatsächlich auf diese Funksignale und liessen die Iceni ungeschoren.

Im Nebel nahm Bosch Kontakt zu den Shivanern auf um eine Allianz mit ihnen einzugehen. Boschs Experimente hatten das Interesse der Shivaner erweckt, doch beim ersten Kontakt kam es zu einem Massaker an der Iceni-Crew. Offensichtlich gab es grobe Missverständnisse während des Erstkontaktes. Bosch und ein paar andere Besatzungsmitglieder wurden von den Shivanern entführt. Niemand weiss was aus ihnen geworden ist.

Während der Zeit als Oberbefehlshaber der Neo-Terranischen Front wurden unter Bosch etliche Kriegs- und Staatsverbrechen begangen, die entweder auf Befehl Boschs oder zumindest mit seiner Duldung geschahen. Zu seinen Kriegsverbrechen zählen, neben der grundsätzlichen Missachtung der Beta-Aquilae-Konvention (BetaK), der Umgang mit vasudanischen Gefangenen/Soldaten/Zivilisten und die Ablehnung des Zivilstatus feindlicher Transporter und Einheiten durch Angehörige seiner Streitkräfte.

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terraner_bosch.txt · Zuletzt geändert: 02.09.2018 13:33 von g-man
 
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